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A |
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Ad-hoc Ad-hoc Meldungen sollen eine gleichmäßige und vor allem gleichzeitige Information aller Aktionäre einer Gesellschaft sicherstellen. Ereignet sich bei einem deutschen an einer deutschen Börse zum Handel zugelassenen Unternehmen etwas, das geeignet scheint, den Kurs der Aktie erheblich zu beeinflussen, so ist das Unternehmen verpflichtet, seine Aktionäre unverzüglich darüber aufzuklären. Meldungen, die häufig auf diese Art verbreitet werden, sind z.B. Umsatz- oder Gewinnwarnungen, Quartals- oder Jahreszahlen, Firmenübernahmen oder ein Wechsel in der Unternehmensleitung. |
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Advance-Decline Die A/D-Linien, oder die A/D-Balken, eignen sich dazu, die Situation des Gesamtmarktes quantitativ zu erfassen und zu beurteilen. Der Advance-/Decline-Chart wird üblicherweise aus der Differenz der Anzahl gestiegener zu den gefallenen Aktien erstellt. Diese Charts geben keinerlei Auskunft über den Wert der Kursveränderung, sondern zeigen lediglich die Anzahl der gestiegenen, unveränderten und gefallenen Aktien in Prozent. Die A/D-Darstellung sollte hauptsächlich in Verbindung mit einem Aktienindex betrachtet werden, um eine Bestätigung zu bekommen, ob der Trend noch stimmt. |
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Analysten-Rating Die Analysten der grossen Bankhäuser bewerten Aktien und sprechen daraufhin Empfehlungen für oder gegen einen Kauf aus. Diese Ratings können je nachdem von welchem Bankaus ausgesprochen, Einfluss auf den Kurs der Aktie haben. Übliche Ratings: Strong Buy: unbedingt kaufen Buy: Kaufempfehlung Hold: Halten Sell: Verkaufsempfehlung Strong Sell: unbedingt verkaufen |
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B |
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Baisse Sinken der Wertpapierkurse einzelner Marktbereiche oder des Gesamtmarktes über einen mittleren bis längeren Zeitraum. Statt panikartig in einer Baisse zu verkaufen, sollten Anleger überlegen, ob sich an den Gründen für die Kaufentscheidung etwas geändert hat. Stimmt die Idee noch, nutzen Profis fallende Kurse, um nachzukaufen, zu verbilligen. In der Regel machen viele Privatanleger den Fehler, gleich zu verkaufen, wenn die Aktien einmal an Kurswert verlieren. Im Gegenzug steigen sie unglücklicherweise oft erst wieder ein, wenn die Papiere fast schon wieder oben stehen. |
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bear, bearish, bear market Die an der New Yorker und Londoner Börse übliche Bezeichnung für einen mit fallenden Kursen rechnenden, pessimistisch gestimmten Anleger. Der entsprechende Markt wird "bear market" genannt. Warum der Bär für fallende Kurse steht: Er schlägt mit seiner Pranke von oben nach unten. Gegenteil: bull, bullish |
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billigst Ausdrücklicher Zusatz bei der (unlimitierten) Aufgabe einer Kauforder, wenn der Anleger bereit ist, jeden sich am Markt zum gegebenen Zeitpunkt herausbildenden ("günstigsten") Kurs zu akzeptieren, um auf jeden Fall zu einem Kaufabschluß zu kommen. An den deutschen Börsen gehen diese Aufträge den limitierten Aufträgen vor. Gefährlich kann eine solche Auftragsvergabe für den Börsianer bei sehr »engen« umsatzschwachen Werten sein, wenn gleichzeitig mehrere unlimitierte Kaufaufträge zusammenkommen und den Kurs in die Höhe ziehen, weil nur ein unzulängliches Angebot vorliegt. In diesem Fall ist es in Grenzfällen möglich, daß der sich ergebende Kursanstieg an einem Tag mehr als 10 oder gar 20% beträgt. |
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Blue Chip Gebräuchliche Bezeichnung für umsatzstarke Aktien von substanzstarken großen, international bekannten und weltweit bedeutenden Unternehmen, deren Kursentwicklung gleichzeitig auch der Berechnung des Index zugrundegelegt wird. Blue Chips an der deutschen Börse sind etwa BASF, Siemens, Volkswagen und Allianz. |
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bull, bullish Die an den Börsen übliche Bezeichnung für einen mit steigenden Kursen rechnenden, optimistisch gestimmten Anleger. Der entsprechende Markt wird "bull market" genannt. Sinnbild Bulle: Er stößt mit seinen Hörnern immer von unten nach oben. Gegenteil: bear, bearish |
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C |
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Chartanalyse Untersuchung von Kurvenverläufen und Verlaufsformationen in der Regel unter Berücksichtigung der jeweils gegebenen Umsätze, jedoch ohne Beachtung fundamentaler Daten oder Entwicklungen zur Optimierung des eigenen Börsenerfolgs. Anhand von auszumachenden Trends (Primär-, Sekundär-,Tertiärtrend), angenommenen Widerstands- und Unterstützungszonen, Durchschnittslinien, typischen Kursformationen usw. versucht der Chartanalytiker den günstigsten Zeitpunkt zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers o. ä. ausfindig zu machen. Zu den bekanntesten grafischen Formationen zählen Kopf-Schulter-Formationen, Dreiecke, Keile und Wimpel. Obwohl der Erfolg der Chartanalyse bislang weder eindeutig nachgewiesen noch bestritten werden konnte, sollte heute allein schon aufgrund der verbreiteten Anhängerschar eine Disposition an der Börse nie ohne jede Rücksicht auf die gegebene charttechnische Situation des Gesamtmarktes und des Einzelwerts vorgenommen werden. |
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Coppock-Indikator Der Coppock-Indikator ist ein modifizierter, linear gewichteter gleitender Durchschnitt. Als Datenpunkte dienen die prozentualen Kursveränderungen des Wertes. Dabei wird eine Reihe von x-Tagesveränderungen herangezogen. Der neueste Wert wird am stärksten gewertet, der letzte Wert der x-Tageperiode am wenigsten. Die Summe der Produkte teilt man durch die Anzahl der Tage und erhält als Ergebnis den Coppock-Indikator. Da er als Trend-Folge-Indikator ausgelegt ist, kann man ihn analog den gleitenden Durchschnitten verändern. Der Coppock liefert ein Kaufsignal, wenn er nach einem längeren Rückgang nach oben dreht. Die Umkehr sollte unterhalb der Null-Linie stattfinden. Ein Verkaufssignal entsteht, wenn der Coppock nach einem längeren Aufstieg sich wieder nach unten dreht, wobei die Umkehr über der Null-Linie stattfinden muß. Auf Kaufsignale sollte man umgehend reagieren, während man sich im Falle eines Verkaufsignals durchaus noch etwas Zeit lassen kann. |
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Easdaq European Association of Securities Dealers Automated Quotation. Name einer geplanten, europäischen Alternative zum amerikanischen Nasdaq Handelssystem. |
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EBIT Aus dem Englischen übernommener Begriff. Earnings Before Interest and Taxes = Gewinn vor Zinsenaufwand und Steuern. |
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Eröffnungskurs Der bei Beginn der Börse im variablen Handel festgestellte erste Kurs. |
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Emerging Markets Bezeichnung für Aktienmärkte in Schwellenländern. Als Emerging Markets gelten insbesondere die Aktienmärkte in Lateinamerika, Südostasien und Osteuropa. Vielen dieser Märkte wird ein besonderes Wachstumspotential zugesprochen, da diese Regionen ein im Vergleich zu den großen Industrienationen deutlich stärkeres Wirtschaftswachstum aufweisen. Die Börsen der Emerging Markets sind vielfach bereits sehr gut entwickelt und weisen hohe Umsätze auf. Immer mehr Aktien von Unternehmen aus den Schwellenländern können mittlerweile auch spesengünstig in Deutschland erworben werden. |
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EUREX Abk. für European Exchange Mit dem Zusammenschluss der Deutschen Terminbörse (DTB) und der Schweizer Terminbörse (SOFFEX) entstand Ende 1998 eine gemeinsame Handelsplattform für Optionen und Futures. Der Handel an der EUREX wird voll elektronisch abgewickelt. |
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